Was eine Weiße Wanne ist und wann sie infrage kommt
Eine Weiße Wanne ist ein Keller, dessen Wände und Bodenplatte aus wasserundurchlässigem Beton bestehen und die tragende und die abdichtende Aufgabe in einem Bauteil übernehmen. Das Zement-Merkblatt H 10 des InformationsZentrums Beton vom Mai 2019 beschreibt genau diesen Vorteil: ein monolithisches Bauwerk ohne zusätzliche Dichtungsschicht. Das Regelwerk ist die Richtlinie Wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton, kurz WU-Richtlinie, in der Ausgabe Dezember 2017, die die Fassung von 2003 ohne Übergangsfrist ersetzt hat.
Die Weiße Wanne kommt infrage, wenn Bodenplatte und Wände neu betoniert werden: beim Neubau und bei einer Kernsanierung, die den Keller bis auf den Baugrund zurückbaut. Für einen bestehenden Keller aus Mauerwerk oder altem Beton ist sie keine Option, weil sich Tragwerk und Abdichtung nicht nachträglich zu einem Bauteil verschmelzen lassen. Das WTA-Merkblatt 4-6 zur nachträglichen Abdichtung nennt eine nachträglich eingebaute Innenwanne aus Beton ausdrücklich als Sonderbauweise, die statische Berechnungen wegen Auftrieb und Stützkonstruktionen verlangt und nicht Gegenstand des Merkblatts ist.
| Bauart | Wie sie dichtet | Regelwerk | Wann sie passt |
|---|---|---|---|
| Weiße Wanne | Der Beton selbst ist wasserundurchlässig; Fugen und Durchdringungen werden gesondert gedichtet | WU-Richtlinie des DAfStb (2017-12) | Neubau und Kernsanierung mit neuer Bodenplatte, auch bei drückendem Wasser |
| Schwarze Wanne | Bahnen oder Bitumendickbeschichtung außen auf Wand und Bodenplatte | DIN 18533 (Neubau), bei Bestand WTA 4-6 | Neubau mit Mauerwerk oder Beton ohne WU-Eigenschaft; Bestand mit zugänglicher Außenwand |
| Nachträgliche Innenabdichtung | Dichtungsschlämme oder Dickbeschichtung auf der Raumseite, Wand bleibt feucht | WTA 4-6 | Bestand ohne Zugang zur Außenwand, bis 3 Meter Eintauchtiefe |
Die Normen trennen die Wege sauber. Die DIN 18533 für die Abdichtung erdberührter Bauteile gilt nach ihrem Anwendungsbereich nicht für wasserundurchlässige Bauwerke aus Beton, und das Zement-Merkblatt H 10 hält fest, dass die Normengruppe Abdichtung von Bauwerken WU-Bauwerke ausdrücklich ausschließt. Wer also eine Weiße Wanne plant, plant nach der WU-Richtlinie, und wer eine Abdichtung plant, nach DIN 18533 oder im Bestand nach WTA 4-6. Ein Angebot, das beides mischt, hat sich nicht entschieden.
Wie die WU-Richtlinie Wasser und Nutzung einteilt
Die WU-Richtlinie teilt die Wanne nach zwei Fragen ein: Wie stark drückt das Wasser, und wie trocken muss der Raum sein. Die erste Frage beantwortet die Beanspruchungsklasse. Klasse 1 ist ständig oder zeitweise drückendes Wasser, also Grundwasser, Schichtenwasser, Hochwasser oder anderes Wasser mit hydrostatischem Druck, auch zeitlich begrenzt. Klasse 2 ist Bodenfeuchte, kapillar im Boden gebundenes Wasser, an der Wand ablaufendes Wasser und nicht stauendes Wasser bei stark durchlässigem Boden. Grundlage der Einstufung ist nach dem Merkblatt H 10 der Bemessungswasserstand, der höchste zu erwartende Wasserstand aus einem Bodengutachten.
Die zweite Frage beantwortet die Nutzungsklasse, und die legt der Planer mit Ihnen fest. Nutzungsklasse A verlangt, dass an der Innenseite keine Feuchtstellen aus Wasserdurchtritt auftreten; Feuchtstellen im Sinne der Richtlinie sind Dunkelfärbungen oder Wasserperlen. Das ist der Standard für Wohnungsbau und hochwertige Lagerräume. Nutzungsklasse B lässt Feuchtstellen im Bereich von Trennrissen, Sollrissquerschnitten, Fugen und Arbeitsfugen zu und passt zu Garagen, Installationsschächten und einfachen Lagerräumen. Bei fachgerechter Ausführung dringt Wasser nach BauNetz Wissen nur 1 bis 3 Millimeter in den Beton ein.
- Mindestdicke einer Ortbetonwand bei drückendem Wasser (Beanspruchungsklasse 1)
- 240 mm
- Zement-Merkblatt H 10, Tafel 3, nach WU-Richtlinie, Stand 1. Mai 2019
- Wassereindringtiefe bei fachgerechter WU-Konstruktion
- 1 bis 3 mm
- BauNetz Wissen, Beanspruchungs- und Nutzungsklasse, Stand 20. September 2026
- Ausgabe der geltenden WU-Richtlinie
- Dezember 2017, gültig seit Ende Januar 2018
- DAfStb, Pressemitteilung zur neuen WU-Richtlinie, Stand 5. April 2018
Welche Dicken und Entwurfsgrundsätze gelten
Die WU-Richtlinie gibt Mindestdicken vor, und sie hängen an der Beanspruchungsklasse und der Bauweise. Das Zement-Merkblatt H 10 gibt sie in Tafel 3 wieder. Die Dicke ist kein Sicherheitszuschlag, sondern Betontechnik: Je ungünstiger das Verhältnis von Wasser zu Zement im Beton, desto dicker muss das Bauteil sein, damit kein Wasser hindurchdringt, und die Bewehrung muss so liegen, dass der Beton dazwischen verdichtet werden kann.
- Wände aus Ortbeton: 240 Millimeter bei Beanspruchungsklasse 1, 200 Millimeter bei Klasse 2. Eine Abminderung auf 200 Millimeter bei Klasse 1 ist nur mit besonderen betontechnischen Maßnahmen möglich, etwa fließfähigem Beton.
- Elementwände, also Fertigteilschalen mit Ortbetonkern: 240 Millimeter in beiden Klassen, mit mindestens 120 Millimetern Ortbetonergänzung.
- Fertigteilwände: 200 Millimeter bei Klasse 1, 100 Millimeter bei Klasse 2.
- Bodenplatte aus Ortbeton: 250 Millimeter bei Klasse 1, 150 Millimeter bei Klasse 2.
- Lichtes Maß zwischen den Bewehrungslagen bei innenliegenden Fugenabdichtungen und Klasse 1: 120 Millimeter bei 8 Millimeter Größtkorn, 140 bei 16, 180 bei 32 Millimetern.
Neben der Dicke entscheidet der Entwurfsgrundsatz, wie die Wanne mit Rissen umgeht. Beton reißt beim Abbinden und beim Schwinden, und ein durchgehender Trennriss ist ein Wasserweg. Die Richtlinie kennt nach dem Merkblatt H 10 drei Wege: Risse vermeiden, etwa durch Betonrezeptur, Nachbehandlung und Fugenanordnung; Rissbreiten so begrenzen, dass die Risse sich durch Selbstheilung schließen, wobei zeitweise Wasser durchtritt; oder Risse nachträglich planmäßig abdichten. Der Weg über die Selbstheilung ist nach dem Merkblatt für die Nutzungsklasse A im Regelfall nicht anwendbar, weil während der Selbstheilung Wasser durchtritt. Zulässige Rissbreiten dafür reichen von 0,20 Millimetern bei 3 Metern Druckhöhe bis 0,10 Millimetern bei 10 Metern.
Warum eine Weiße Wanne trotzdem feucht wirken kann
Eine dichte Weiße Wanne kann innen feucht wirken, ohne dass Wasser durch den Beton kommt, und der Grund ist Tauwasser. Das Zement-Merkblatt H 10 sagt es unmissverständlich: Die Bildung von Tauwasser ist vom Raumklima und der Oberflächentemperatur des Bauteils abhängig und hat nichts mit der Dichtigkeit des Baustoffs zu tun. Eine Betonwand im Erdreich ist im Sommer kälter als die Luft, und warme Luft gibt ihr Wasser dort ab. Deshalb verlangt die Richtlinie nach dem Merkblatt zusätzliche bauphysikalische und raumklimatische Maßnahmen, also Lüftung, außenliegende Wärmedämmung, Heizung oder Klimatisierung, und bei Nutzungsklasse A muss der Planer den Bauherrn darauf gesondert hinweisen.
Für hochwertig genutzte Keller, etwa Wohnraum, empfiehlt das Merkblatt eine außenliegende Perimeterdämmung, die zugleich dem Tauwasser an der Innenseite entgegenwirkt. Dazu kommt die Baufeuchte: Frischer Beton gibt über Monate Wasser ab. Werden Fußböden mit diffusionsdichten Belägen wie PVC verschlossen, bevor die Baufeuchte heraus ist, muss nach dem Merkblatt darunter eine innenliegende Abdichtung liegen, sonst schädigt die Feuchte den Fußbodenaufbau.
Werden Bodenplatte und Kellerwände neu betoniert, also Neubau oder Kernsanierung bis auf den Baugrund?
Steht nach dem Bodengutachten drückendes Wasser an, oder soll der Keller als Wohnraum mit Nutzungsklasse A dienen?
Weiße Wanne nach WU-Richtlinie: Ortbetonwände 240 Millimeter, Bodenplatte 250 Millimeter, Entwurfsgrundsatz ohne Selbstheilung, Fugenplan, Perimeterdämmung gegen Tauwasser.
Weiße Wanne der Klasse 2 mit 200 Millimeter Wand und 150 Millimeter Bodenplatte, oder Schwarze Wanne nach DIN 18533. Vergleichen Sie beide Angebote mit demselben Bemessungswasserstand.
Ist die Kelleraußenwand für einen Aushub zugänglich?
Nachträgliche Außenabdichtung nach WTA 4-6, bei drückendem Wasser mit Verstärkungseinlage oder Bahnen, als geschlossene Wanne mit der Bodenplatte.
Nachträgliche Innenabdichtung mit WTA-geprüftem System bis 3 Meter Eintauchtiefe. Eine Innenwanne aus Beton ist eine Sonderbauweise mit statischer Berechnung.
Wie eine Weiße Wanne geplant und abgenommen wird
Eine Weiße Wanne wird geplant, bevor der erste Kubikmeter Beton bestellt ist, und die Pressemitteilung des DAfStb zur Richtlinie von 2017 nennt genau das als Schwerpunkt der Neufassung: eine stärkere Herausstellung der Aufgaben der Planung und ein Anhang mit einer Checkliste zur Abstimmung der Zuständigkeiten. Wer was entscheidet, steht damit fest, bevor gestritten wird.
Bodengutachten (Bauherr beauftragt, Baugrundgutachter liefert)
Bemessungswasserstand, Bodenart, Durchlässigkeit. Daraus folgt die Beanspruchungsklasse 1 oder 2.
Nutzungsklasse festlegen (Bauherr mit Planer)
A für Wohnraum und hochwertige Lager, B für Garage und Technik. Bei A der gesonderte Hinweis auf Tauwasser und die Maßnahmen dagegen.
Entwurfsgrundsatz und Dicken (Tragwerksplaner)
Rissvermeidung oder Rissbreitenbegrenzung, Wanddicke nach Tafel 3, Bewehrung mit lichtem Maß für den Betoneinbau.
Fugenplan (Planer)
Jede Arbeitsfuge, Sollrissfuge und Durchdringung mit ihrem Dichtsystem, Fugenblech, Fugenband oder Injektionsschlauch, als Zeichnung.
Betonrezeptur und Überwachungsklasse (Betonhersteller, Bauleitung)
Beton mit hohem Wassereindringwiderstand, niedriger Hydratationswärme, festgelegter Nachbehandlung; Überwachung nach Klasse.
Ausführung und Dokumentation (Bauunternehmen)
Betonierzeitpunkt, Frischbetontemperatur, Nachbehandlung, Fugeneinbau mit Foto vor dem Betonieren. Die Richtlinie verlangt diese Dokumentation.
Abnahme (Bauherr)
Schriftlich, mit Fugenplan, Betonlieferscheinen und Fotos. Ab der Abnahme läuft die fünfjährige Verjährung für Mängel am Bauwerk nach § 634a BGB.
Die Abnahme einer Weißen Wanne ist der Moment, in dem Sie die Nutzungsklasse gegen die Wirklichkeit halten. Bei Nutzungsklasse A darf innen keine Dunkelfärbung und keine Wasserperle aus Wasserdurchtritt zu sehen sein. Bei Klasse B sind Feuchtstellen an Fugen und Rissen zulässig, und Sie haben das vorher gewusst. Was Sie an Feuchte sehen, muss dann von Tauwasser oder Baufeuchte kommen, und beides misst der Planer mit Wandtemperatur und Raumfeuchte nach.
Was bei einem bestehenden Keller bleibt
Bei einem bestehenden Keller bleibt die nachträgliche Abdichtung, und für sie gilt nicht die WU-Richtlinie, sondern das WTA-Merkblatt 4-6 der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege vom Dezember 2024. Es beschreibt Außenabdichtung, Innenabdichtung und Bodenflächenabdichtung und übernimmt die Klassen der DIN 18533. Wer Ihnen für einen gemauerten Altbaukeller eine Weiße Wanne anbietet, meint entweder einen Neubau des Kellers oder eine Sonderbauweise, die das Merkblatt nur mit statischer Berechnung zulässt.
- Klären Sie, ob die Bodenplatte bleibt. Bleibt sie, ist keine Weiße Wanne möglich, und das Angebot muss eine Abdichtung nach WTA 4-6 beschreiben.
- Lassen Sie den Bemessungswasserstand bestimmen. Er entscheidet auch im Bestand über die Klasse und damit über Schichtdicke, Einlage und die Zulässigkeit einer Innenabdichtung.
- Prüfen Sie den Zugang zur Außenwand. Mit Zugang ist die Außenabdichtung als Wanne aus Wand und Bodenplatte die Bauart, die das Mauerwerk trocken macht.
- Ohne Zugang verlangen Sie den WTA-Eignungsnachweis des Innenabdichtungssystems und die Bestätigung, dass der Untergrund den Wasserdruck trägt.
- Bei einem beheizten Keller klären Sie die Dämmpflicht. Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz, GEG) verlangt nach § 36 mit Anlage 7 beim Erneuern von Feuchtigkeitssperren an Wänden beheizter Räume gegen Erdreich höchstens 0,30 Watt je Quadratmeter und Kelvin.
- Halten Sie Restrisiko und Erfolgsfrist im Vertrag fest. Das Merkblatt 4-6 verlangt beides in der Planung; ohne Vereinbarung gilt der Erfolg einer Außenabdichtung nach mindestens zwei Jahren als beurteilbar.
Zu den Kosten einer Weißen Wanne gibt es keine belastbare öffentliche Quelle: Der Beton ist Teil des Rohbaus, und kein Verband veröffentlicht einen Einheitspreis je Quadratmeter Wanne. Was den Preis bestimmt, lässt sich dagegen benennen: die Beanspruchungsklasse, die Wanddicke, die Zahl der Fugen und Durchdringungen, die Überwachungsklasse und die Perimeterdämmung. Vergleichen Sie zwei Angebote nur, wenn sie denselben Bemessungswasserstand und dieselbe Nutzungsklasse nennen.
Häufige Fragen
Kann man einen bestehenden Keller nachträglich zur Weißen Wanne machen?
Ein bestehender Keller lässt sich nicht nachträglich zur Weißen Wanne machen, weil dafür Wände und Bodenplatte neu aus wasserundurchlässigem Beton entstehen müssten. Das WTA-Merkblatt 4-6 nennt eine nachträglich eingebaute Innenwanne aus Beton als Sonderbauweise, die wegen Auftrieb und Stützkonstruktionen statische Berechnungen verlangt und nicht Gegenstand des Merkblatts ist. Im Bestand bleiben Außen- oder Innenabdichtung.
Ist eine Weiße Wanne wirklich wasserdicht?
Eine Weiße Wanne ist so dicht, wie ihre Nutzungsklasse es verlangt. Bei Nutzungsklasse A dürfen nach der WU-Richtlinie innen keine Feuchtstellen aus Wasserdurchtritt auftreten, bei Klasse B sind Feuchtstellen an Rissen und Fugen zulässig. Nach BauNetz Wissen dringt Wasser bei fachgerechter Ausführung 1 bis 3 Millimeter in den Beton ein. Feuchte an der Innenseite stammt bei einer dichten Wanne aus Tauwasser oder Baufeuchte, nicht aus dem Erdreich.
Wie dick müssen die Wände einer Weißen Wanne sein?
Die Wände einer Weißen Wanne aus Ortbeton müssen nach der WU-Richtlinie, wiedergegeben im Zement-Merkblatt H 10, bei drückendem Wasser mindestens 240 Millimeter und bei Bodenfeuchte mindestens 200 Millimeter dick sein. Die Bodenplatte braucht 250 beziehungsweise 150 Millimeter. Elementwände brauchen 240 Millimeter mit mindestens 120 Millimetern Ortbetonkern. Eine Abminderung auf 200 Millimeter bei drückendem Wasser ist nur mit besonderen Betonmaßnahmen möglich.
Braucht eine Weiße Wanne zusätzlich eine Abdichtung?
Eine Weiße Wanne braucht keine zusätzliche Abdichtung gegen Wasser von außen; der Beton übernimmt sie, und die DIN 18533 schließt WU-Bauwerke aus ihrem Anwendungsbereich aus. Zwei Ausnahmen nennt das Zement-Merkblatt H 10: Unter diffusionsdichten Fußbodenbelägen ist eine innenliegende Abdichtung gegen die Baufeuchte nötig, und Fugen sowie Durchdringungen brauchen eigene Dichtsysteme wie Fugenbleche oder Fugenbänder.
Was ist der Unterschied zwischen Weißer und Schwarzer Wanne?
Bei der Weißen Wanne dichtet der wasserundurchlässige Beton selbst, geregelt in der WU-Richtlinie des DAfStb. Bei der Schwarzen Wanne liegt eine Abdichtung aus Bitumenbahnen oder Bitumendickbeschichtung außen auf Wand und Bodenplatte, geregelt in der DIN 18533. Die Schwarze Wanne ist nachträglich reparierbar, sobald sie freigelegt ist; die Weiße Wanne wird an Rissen und Fugen mit Injektionen instand gesetzt.
Was kostet eine Weiße Wanne?
Für die Kosten einer Weißen Wanne gibt es keine belastbare öffentliche Quelle, weil der Beton Teil des Rohbaus ist und kein Verband einen Einheitspreis veröffentlicht. Den Preis bestimmen Beanspruchungsklasse, Wanddicke nach WU-Richtlinie, Zahl der Fugen und Durchdringungen, Überwachungsklasse und Perimeterdämmung. Vergleichbar sind nur Angebote mit demselben Bemessungswasserstand und derselben Nutzungsklasse.