Glossar
Sanierputz
Sanierputz nach WTA-Richtlinie ist ein poriger, wasserabweisender Putz für feuchtes und salzbelastetes Mauerwerk. Er verhindert nicht das Eindringen von Feuchtigkeit, sondern lässt sie im hohen Porenvolumen des Putzes verdunsten, bevor sie die Oberfläche erreicht. Gelöste Salze kristallisieren dabei geschützt im Putz aus, statt die Oberfläche zu sprengen oder als Ausblühung sichtbar zu werden.
- Begriff
- Sanierputz
- Stand
- 14. September 2026
Einordnung und Hintergrund
Das Prinzip beruht auf einem Porenvolumen von über 40 Prozent nach WTA-Richtlinie. Durch die vielen groben Poren verdunstet die Feuchtigkeit bereits im Inneren der Putzschicht, wodurch die Wandoberfläche selbst trocken bleibt.
Sanierputz beseitigt keine Feuchtequelle, sondern begrenzt ihre sichtbaren Folgen. Er ersetzt deshalb weder eine Horizontalsperre bei aufsteigender Feuchtigkeit noch eine Abdichtung bei drückendem Wasser, sondern ergänzt diese Maßnahmen an der Oberfläche.
Quellen und Methodik
Quellen und Lizenzen
- So funktionieren Sanierputze nach WTA, Bauhandwerk,
- Sanierputz, Wikipedia,
Einsatz von Sprachmodellen
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Stand dieser Angaben: 14. September 2026.